Mittwoch, 19. Juli 2017

Interview von Lillith Korn

Hallo meine Lesemäuschen,
heute habe ich ein ganz besonderes Interview für euch.
Lillith Korn ist zu einer meiner Lieblings Autoren geworden.
Ich freue mich das ich ihr ein paar Fragen stellen durfte.
Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß an diesem
Interview wie ich. :)




Stelle dich doch einmal kurz vor.

Lexy, das ist ja wie in der Schule! Aber na gut. Ich bin Lillith und dieses Jahr 34 geworden – gefühlt aber erst 25 und das ist es ja, was zählt. :-P

 
Wie bist du zum Schreiben gekommen?

An einem deprimierenden Tag, irgendwann 2013 oder 2014, schrieb ich einen frustrierten, aber auch ironisch-lustigen Text und veröffentlichte ihn auf Ebay-Kleinanzeigen . Der Titel war: „Suche: Sinn des Lebens“. An Antworten war von „Dann bring dich doch um“ bis „Der Sinn des Lebens sind Kinder“ alles dabei. Aber zwei Leute schrieben mir auch, wie gut sie meinen Text fänden und ob ich mal über das Schreiben nachgedacht hätte. In dem Moment, als ich diese Nachrichten las, hat es mich irgendwie gepackt. Und was soll ich sagen? Ich bin bis heute dankbar dafür, dass ich mir an diesem Tag über das Schreiben Luft gemacht habe!


Wo schreibst du am liebsten?

So langweilig es klingt: zu Hause an meinem Schreibtisch. 😊



Erzähle uns ein bisschen von deinen eigenen Werken.

Mein erstes Buch war „Better Life – Ausgelöscht“, der erste Teil einer Dystopie. Dort geht es um Zoe, die ein Programm erfunden hat, mit dem man Erinnerungen löschen und neu programmieren kann.

Teil eins ist erst im Selfpublishing erschienen und dann gemeinsam mit Teil 2 in den Drachenmond Verlag gewandert.
Danach habe ich mich voll und ganz der Fantasy gewidmet und meine Finley-Freytag-Trilogie geschrieben. Sie ist natürlich voll mit Fantasy (logisch) und im Jugendbuchstil gehaltet – aber auch mit viel Humor und ein bisschen Liebe. Finley landet in Andaria und muss es mit Mara, die er gar nicht leider kann, retten.
Aktuell veröffentliche ich die erste Staffel meines Dark-Fantasy-Serials „Shadowcross“, in dem Riley (ja, ich merke die Namensähnlichkeit selbst) gegen Menschenfresser und Doppelgänger antreten muss. Außerdem gibt es auch noch Madison, die über magische Fähigkeiten verfügt … und wie alles zusammenhängt, das stellt sich natürlich im Laufe der Zeit heraus. 😊
Derzeit schreibe ich an einem Fantasy-Einteiler, der im Zeilengold Verlag erscheinen wird, aber darüber kann ich noch nicht viel verraten.

 
Wie hat sich deine Verlagssuche gestaltet.

Ganz ehrlich gesagt habe ich nicht gesucht. Ich wollte von Anfang an selfpublishen, aber dann machten mir Droemer Knaur und der Drachenmond Verlag ein Angebot. Da das von Droemer ein E-Book-Only-Angebot war, habe ich mich für das Angebot mit Print entschieden. Wenn schon, denn schon! 😊 Beim Zeilengold Verlag war es so, dass die Verlegerin meine Finley-Freytag-Trilogie schon kannte und mochte, deshalb hat sie mich nach einem Manuskript gefragt. Es ist mir eine Ehre, dass ich bisher tatsächlich immer gefragt wurde und mich gar nicht direkt bewerben musste!

 
Beschreibe uns kurz deinen Schreibstil. 
Ich würde sagen: knackig, jugendlich und unverblümt. (Juhu, endlich mal ungestraft mit Adjektiven um sich werfen!)

 
Was sind deine Lieblingsbücher?

Boah, solche Fragen sind einfach so schwer! Ich antworte vermutlich jedes Mal etwas anderes. Also ich liebe alle bisherigen Bücher von Teri Terry und gerade habe ich mir den Gregor-Fünfteiler von Suzanne Collins gekauft. Ich liebe diese Bücher! Die Auserwählten im Labyrinth von James Dashner war auch absolut hochspannend – oder z. B. Vollendet von Neil Shusterman. Einfach genial! Muss ich schon aufhören? *seufz* Na gut.


Was dürfen wir in Zukunft von dir erwarten?

Ganz viel Fantasy. In dem Genre fühle ich mich am wohlsten. Und mit Sicherheit auch eine Menge Humor, nur nicht unbedingt in „Shadowcross“. :D


Wie stehst du zu: Kaffee oder Tee? Hunde oder Katzen? Print oder Ebook?

Kaffee oder Tee: KAFFEE! Ganz klar. Ich nenne es auch „Lebenselixier“.
Hunde oder Katzen: beide ❤ Auch wenn ich Hunde habe: Ich liebe Katzen trotzdem und hatte selbst eine. (Die ist leider schon im Katzenhimmel.)
Print oder E-Book: Auch hier beides. Ich teste neue Autoren gerne mit E-Books an, da diese oftmals günstiger sind. Außerdem ist der E-Book-Reader für unterwegs sehr praktisch!
Aber nichts ersetzt Papier und Tinte. Schon allein den Geruch von gedruckten Büchern liebe ich! 😊


Verlag oder Selfpublishing?

Ganz klar beides! Beides hat tatsächlich so viele Vor- und Nachteile, dass ich das „Hybridendasein“ für mich als perfekt empfinde.

Hier noch ein paar Links zu Lillith ihren Werken. <3


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