Sonntag, 14. Mai 2017

Interview Eva-Maria Obermann


Hallo meine Lieben, 

heute ein Sonntagsinterview. ;)

Eva-Maria Obermann hat mir ein bisschen was 
über sich erzählt.
Das möchte ich und sie natürlich auch mit euch teilen. ;)

Viel Spaß mit Eva-Maria Obermann.

Autorenseite www.schreibtrieb.com






Stelle dich doch einmal kurz vor.


Ich bin Eva und im Internet auch als Variemaa unterwegs. Gerade erst bin ich 30 geworden, habe 3 Kinder und promoviere gerade im Bereich Literaturwissenschaft. Ich mache zu wenig Sport, schlafe zu wenig und liebe alles, was mit Büchern zu tun hat. Mein Mann beschwert sich immer, dass ich zu viele davon habe – und dann kaufen wir ein neues Bücherregal. Neben dem Schreiben, lese ich auch viel und habe einen eigenen Buchblog (buchblog.schreibtrieb.com).

Wie bist du zum Schreiben gekommen?


Das ist im Grunde gar keine soo schöne Geschichte. Als meine Eltern sich haben scheiden lassen und ich gleichzeitig in der Schule gemobbt wurde, habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben. Das hat mir sehr geholfen, alles zu verarbeiten. Nach und nach habe ich auch immer größere Projekte angefangen und heute kann ich auf das Schreiben einfach nicht mehr verzichten. Mein Leben sieht wesentlich rosiger aus als damals – das Schreiben gehört als fester Bestandteil dazu.

Wo schreibst du am liebsten?


Das ist sehr unterschiedliche. Gedichte schreibe ich gerne schnell zwischendurch, im Zug, in einer Pause, im Freien. Meine Romane tippe ich am PC im Arbeitszimmer. Da habe ich meine Ruhe und bin in meiner kleinen Kapsel und so funktioniert das ganz gut. Manchmal schreibe ich auch am Laptop auf dem Sofa, während mein Mann an der PS4 zockt oder etwas schaut. Die ruhe am richtigen Arbeitsplatz ziehe ich aber definitiv vor.

Erzähle uns ein bisschen von deinen eigenen Werken.


Die sind sehr unterschiedlich. Ich schreibe Romantasy, Fantasy, Liebesromane und Satire. Auch an Science Fiction habe ich mich schon versucht. Dabei schwingen aber oft Themen mit, die mich generell immer wieder beschäftigen. Nicht der Norm zu entsprechen, Selbstfindung, die entgegen der Erwartungen von außen funktioniert, Selbstzweifel und ein starker Zusammenhalt zwischen den Figuren. Freundschaften sind mir dabei fast wichtiger als romantische Beziehungen. Sie halten vieles zusammen. Ich spiele dabei gerne mit den Geschlechterollen und kritisiere dabei typische Klischees.

Beschreibe uns kurz deinen Schreibstil.


Ich finde es immer furchtbar schwer, meinen eigenen Stil einzuordnen. Vor allem, weil er sich von Werk zu Werk unterscheidet. Meine Romantasy-Trilogie „Zeitlose“ beispielsweise ist sanfter und einfühlsamer, während der Liebesroman „Ellas Schmetterlinge“ (erscheint im Mai) von Anfang an satirischer und sarkastischer ist.

Was sind deine Lieblingsbücher?


Die Liste würde unendlich lang werden, also breche ich sie mal auf die wichtigsten Eckpfeiler runter. Hesses „Siddharta“ gehört auf jeden Fall dazu. Ich liebe die Handlung, den Stil, die Tiefe und Dichte der Sprache. Stellvertretend für die Scheibenweltromane nenne ich mal „I shall weare Midnight“ von Terry Pratchett, denn Tiffany ist einfach toll und ich mag, dass diese Geschichte so unerwartete Wendungen hat. Juli Zehs Spieltrieb ist ein grandioser und feinpsychologisccher Gesellschaftsroman. Ich liebe ihn! Harry Potter und der Gefangene von Askaban – meiner Meinung nach der beste der Reihe und so mitreißend aufgebaut. Er packt mich immer wieder. 99 Namen von Jens-Michael Volckmann, weil der Autor in so wenigen Seiten so eine umfassende Geschichte erzählt, die den Leser nie mehr loslässt.

Was dürfen wir in der Zukunft von dir erwarten?


Im Mai erscheint mein Liebesroman „Ellas Schmetterlinge“ bei bookshouse, im Herbst werde ich mit einer kleinen Buchreihe, die ihr unter #FFZ schon ein bisschen verfolgen könnt mit einer tollen Autorentruppe herauskommen. Ende des Jahres erscheint dann auch der zweite Teil von „Zeitlose“, im Frühjahr soll der dritte folgen. Für 2018 steht außerdem noch ein anderes Projekt an, zu dem ich jetzt noch nichts verraten darf. Aber ich freue mich jetzt schon sehr^^. Und dann soll – wahrscheinlich 2019 – die Doktorarbeit fertig sein und veröffentlicht werden.


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Euer Lexy

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